Explodierende Heizkosten: hohe Ölpreise und kalte Winter

Verbraucher müssen mit hohen Heizkosten rechnen – denn der letzte Winter war kalt, und bei der nächsten Heizkostenrechnung müssen viele Haushalte daher mit Nachzahlungen rechnen. Hinzu kommt, dass zahlreiche Gasanbieter ihre Preise erhöhen – und wird auch der kommende Winter kalt, so treibt dies die Heizkosten weiter in die Höhe.

Zahlen lügen nicht: viele Haushalte müssen hohe Heizkosten erwarten

Der letzte Winter wird so manch eine Haushaltskasse belasten. Aufgrund dessen Härte haben die Haushalte in Deutschland durchschnittlich 6% mehr Energie verbraucht (zwischen 09/2010 und 05/2011). Gleichzeitig steigt das Preisniveau für Erdgas, aber vor allem auch für Erdöl stetig an. Beim Erdgas kommen die Preiserhöhungen teils mit etwas größerer Verzögerung, aber sie kommen. Und flattert die nächste Heizkostenabrechnung ins Haus, so ist man gut beraten, wenn man ein paar Euros zurück gelegt hat.

Tipp: so fangen Sie hohe Heizkosten finanziell auf

Vorsorge ist besser als Nachsicht. So sollte zum einen die monatliche Abschlagszahlung nicht zu knapp gewählt werden. Einfach 10 bis 20 Euro mehr an Abschlag zahlen, das schützt vor hohen Nachzahlungen und tut nicht allzu weh. Oder aber man legt jeden Monat eine gewisse Summe zurück – generell um einen Notgroschen zu haben, für Nachzahlungen bei Strom, Wasser oder Erdgas/Erdöl. Auch wenn ein Winter dann (wieder einmal) härter wird kann man auf diesem Wege davor schützen, dass unerwartet hohe Energiekosten ein allzu großes Loch in die Haushaltskasse reißen.

Heizöl clever einkaufen

Gerade wenn man mit Heizöl statt mit Erdgas tankt kann man die Preise mit achtsamen Einkaufsverhalten zumindest etwas beeinflussen. Denn Heizöl unterliegt schwankenden Preisen. Wer im selbstgenutzten / gemieteten Einfamilienhaus wohnt und das Heizöl selbst eingekauft, der kann so einiges sparen. In jedem Fall sollte der Öltank nicht kurz vor/nach dem Wintereinbruch gefüllt werden – denn dann ist die Nachfrage besonders groß, die Preise aufgrund dessen erfahrungsgemäß hoch. Also lieber so bald wie möglich, vielleicht auch noch im Sommer den Vorrat auffüllen und von günstigeren Preisen profitieren. Denn die Experten prognostizieren weiter steigende Preise.