Aus Erdgas wird Strom
Strom und Gas
Strom wird in Deutschland zum Großteil aus fossilen Brennstoffen produziert. Nebst Kohle und Erdöl wird hier auch Erdgas zur Strom-Erzeugung genutzt. Dabei werden die fossilen Brennstoffe eben verbrannt, was einen enorm hohen CO2-Ausstoss mit sich führt. Kein guter Beitrag für die Umwelt.
Neue Ansätze
Doch es gibt auch Ansätze, die zukunftsweisend sind. So haben der Stromanbieter LichtBlick und der Konzern VW gemeinsam ein Projekt entwickelt das es ermöglicht, mit Blockheizkraftwerken im Keller von Häusern aus Erdgas Strom zu produzieren. Wobei die entstandene Wärme durch die Stromerzeugung für das Beheizen des Hauses genutzt wird. Eine gute Möglichkeit, um die Energie möglichst effizient zu nutzen. Doch noch steckt dieses Projekt in den Kinderschuhen, ist noch nicht flächendeckend und bundesweit verfügbar und es lohnt sich auch nicht für jede Hausgrößen, sondern ist vielmehr für größere Objekte gedacht. Eine Entwicklung, die jedoch Einblick gewähren kann – in die technischen Möglichkeiten der Zukunft, für die Stromerzeugung. Kritiker bemängeln jedoch, dass ausgerechnet Erdgas die Energiequelle ist. Die Abhängigkeit von Russland beim Erdgas sollte nicht durch neue Technologien weiter forciert werden – vielmehr sollten andere Energiequellen herangezogen werden, insbesondere Erneuerbare Energiequellen.
Biomasse: Lieferant für Strom und Gas
Längst nicht nur Strom bzw. Ökostrom kann aus Biomasse erzeugt werden, zwischenzeitlich ist auch die Produktion von Biogas angelaufen – und spielt eine immer größere Bedeutung. Auch wenn der Anteil am bundesweiten Gasmix natürlich noch schwindend gering ist. Jedoch auch hier ist ein erfreulicher Trend zu erkennen: Der Ausbau und das intensivere Nutzen von natürlichen Ressourcen zur Energiegewinnung. Landwirtschaftliche Betriebe setzen vermehrt auf die Umwandlung der Fäkalien ihrer Nutztiere in Energie.
Leave a Reply